Theater Vorpommern Mai 2012

Theater Vorpommern Mai 2012
Theater Vorpommern Mai 2012
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Das Theater Vorpommern mit den Spielstätten in der Hansestadt Greifswald, der Hansestadt Stralsund und Putbus auf der Insel Rügen (Hotels Rügen) hält im Mai 2012 folgende Veranstaltungen vor.

Der Grüffelo
Puppenstück ab 3 Jahren von Birgit Schuster nach Axel Scheffler und Julia Donaldson
Freitag, 11. Mai, 10.00 Uhr

Rubenowsaal, Greifswald
Puppen, Bühne und Puppenspiel: Birgit Schuster

Die kleine Maus ist unterwegs im Wald und all die gefährlichen Tiere scheinen es heute besonders gut mit ihr zu meinen. Der Fuchs verspricht Götterspeise, die Eule bittet zum Tee und die Schlange lädt ein zum Fest. Doch die kleine Maus hat immer schon eine wichtigere Verabredung, nämlich mit ihrem großen und viel gefährlicheren Freund, dem Grüffelo. Wenn die Maus von ihm erzählt, ziehen sich die schmeichlerischen Gastgeber beeindruckt zurück. Der Grüffelo ist ein sehr wertvoller ausgedachter Freund. – Bis er dann plötzlich wirklich auftaucht und sagt, sein Lieblingsschmaus sei Butterbrot mit kleiner Maus. Die kleine Maus aber weiß eine clevere Antwort und kann so auch den gefürchteten Grüffelo selbst das Fürchten lehren.


NORDISCHER KLANG
Pop-Nacht
Eduardo and his Brazilian Aeroplane / Czeslaw Spiewa
Freitag, 11. Mai, 20.00 Uhr
Großes Haus, Greifswald
Doppelkonzert mit Pop aus Dänemark/Polen und Finnland/Brasilien

Eduardo Domingues de Jesus, geboren in São Paulo und wohnhaft in Helsinki, ist so begeistert von der Popmusik Nordeuropas, dass er sie ins Portugiesische überträgt und zu Brasiliens Samba- und Bossarhythmen singt. Schon 2003 spielte er Songs des finnischen Popstars Jukka Karjalainen ein und zuletzt vertonte er die größten Erfolgslieder des schwedischen Bo Kaspers Orkester. Die so entstandene Musik klingt ganz so, als wäre sie am Strand von Ipanema entstanden. Eduardo & His Brazilian Aeroplane werden Songs von seinen beiden Alben „Telepatia“ und „Simetria“ spielen, doch auch Hits der Música Popular Brasileira stehen auf dem Programm.
Es gibt wohl keine Band, die so gut den Nerv des heutigen Polens trifft wie Czesław Śpiewa (dt.: Czesław singt) mit ihrem Frontmann, dem Sänger und Multimusiker Czesław Mozil. Sie sind eine der beliebtesten Bands in unserem östlichen Nachbarland – und sie kommen alle aus Dänemark. Ihre Konzerte werden von allen Altersgruppen besucht, vom Teenager bis zum Bürgermeister. Ihre Musik zieht – mal heftig, mal zart – weit umher: Walzer, Balladen, Marsch, Polka, Cabaret, Folklore und Punk mischen sich in den Liedern mit ihrer surrealen Poesie. Kleine Freuden, große Kunst, Verzweiflung, Pathos, Kitsch und in der Mitte Czesław, eine sympathische Clownfigur, ein Stehauf-Männchen, das sich nicht die Courage zum Weitermachen nehmen lässt.


GASTSPIEL
Baumann & Clausen
Im Himmel ist der Teufel los!
Samstag, 12. Mai, 19.30 Uhr – AUSVERKAUFT!!!
Großes Haus, Greifswald


Woyzeck
Tanzstück von Ralf Dörnen frei nach Georg Büchner
Sonntag, 13. Mai, 18.00 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Choreographie und Inszenierung: Ralf Dörnen
Bühne und Kostüme: Klaus Hellenstein
Mit: Alma Bellaagh Johansson, Barbara Buck, Margaret Howard, Ayako Nomura, Yoko Osaki, Marina Schmied; Nathan Cornwell, André Luiz Costa, Stefano Fossat, Armen Khachatryan, Simon Kranz, Ronan dos Santos Clemente

Franz Woyzeck, ein einfacher Soldat, liefert sich täglich gegen einen kläglichen Lohn den Demütigungen eines Hauptmanns und dem fragwürdigen Experiment eines Doktors aus. Den physischen und psychischen Missbrauch erträgt er für Marie, seine Geliebte, und ihr gemeinsames Kind, die ohne diesen Zuverdienst nicht überleben könnten. Geschunden an Körper und Seele, gerät er immer tiefer in Wahnvorstellungen und Halluzinationen, in Selbstentfremdung und Isolation. Selbst die Liebe wird zur Qual, als Marie ein Verhältnis mit einem Tambourmajor beginnt. Woyzecks Umfeld ist weder willens noch fähig, die nahende Katastrophe zu erkennen. Auf Befehl der Stimmen, die Woyzeck in seinem Wahn zu hören meint, ersticht er seine geliebte Marie ...
Georg Büchners (1813-1837) kompromissloser und formal visionärer „Woyzeck“ gehört zu den wirkungsmächtigsten Texten der Theaterliteratur, dessen körperbezogene Dramaturgie eine choreographische Umsetzung besonders reizvoll macht.


Greifbar
Sonntag, 13. Mai, 18.00 Uhr
Kaisersaal, Greifswald



KONZERT
Classic Pop & World Music
The Best of „Toyota Classics Festival 2011“
Montag, 14. Mai, 19.30 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Am Vorabend der 4. Japan-Tournee des Philharmonischen Orchesters Vorpommern hat das Greifswalder Publikum Gelegenheit, eines der in Japan gebotenen Konzertprogramme zu erleben. Mit dabei sind die aus Singapur stammende Pianistin Pamela Tan Nicholson sowie der junge Stargeiger Vasko Vassilev, die bereits bei den Sonderkonzerten im Herbst in Greifswald und Stralsund Begeisterungsstürme auslösten und auch auf der Südostasien-Tournee für ausverkaufte Konzerthallen in Brunei, Saigon, Seoul, Taipeh und Kuala Lumpur sorgten.
Es erklingen Welthits der klassischen Musik in populären, speziell von Pamela Nicholson geschriebenen Arrangements. So u.a. die berühmte Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach, die verführerische Habanera aus Georges Bizets „Carmen“ und Astor Piazollas raffinierter „Libertango“ in popsinfonischer Interpretation.
Vasko Vassilev, erster Konzertmeister des Royal Opera House Covent Garden in London sowie Konzertmeister und Artistic Director des London Chamber Orchestra, ist einer der erfolgreichsten jungen Geiger weltweit. Er mischt in seinen Konzerten auf äußerst geschickte und temperamentvolle Art Klassik, Rock und Pop.
Neben Vasko Vassilev, Pamela Tan Nicholson und dem Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Thomas Dorsch wirken bei diesem Konzert Musiker aus Großbritannien und Spanien mit, die teilweise schon mit den Rolling Stones, Sting und Placido Domingo auf der Bühne standen.


Hörprobe für Kinder und Jugendliche
Classic Pop & World Music
Dienstag, 15. Mai, 11.00 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Schulgruppen ab der 6. Klasse erhalten die Möglichkeit, das hochkarätige Konzert mit dem Stargeiger Vasko Vassilev und der Pianistin Pamela Tan Nicholson in einer Vormittags-Hörprobe kennenzulernen! Eine ideale Gelegenheit, Theaterführung und Orchesterarbeit hautnah zu erleben! Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit dem Theaterpädagogen Jan Holten, Tel. 03834-57 22 214.


Der Blick hinter die Kulissen
Öffentliche Theaterführung
Dienstag, 15. Mai, 18.00 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Bei dieser öffentlichen Theaterführung dürfen BesucherInnen einen Blick hinter die Kulissen werfen, in Räume, die dem Publikum sonst verborgen bleiben. Wo werden die Kostüme genäht? Was ist der Eiserne Vorhang? Und was macht eigentlich ein Inspizient? Wo proben Schauspieler, Tänzer und Sänger? Wie viele Kostüme besitzt ein Theater? Wie viele Schuhe befinden sich im Schuhfundus? Wie fertigt ein Maskenbildner Perücken und Bärte? Was passiert in einer Modisterei? Antwort auf diese und viele weitere Fragen rund um das Theater und die Stadthalle erhalten Theaterbegeisterte jeden Alters beim Rundgang am 15. Mai um 18 Uhr. Treffpunkt ist die Kassenhalle, der Eintritt beträgt 3 Euro (erm. 2 Euro).


GASTSPIEL
Andrea Timm und Band
Halbes ganzes Leben
Dienstag, 15. Mai, 20.00 Uhr
Rubenowsaal, Greifswald

“HALBES GANZES LEBEN” – unter diesem Motto führen die Sängerin und Songschreiberin Andrea Timm und ihre Band die Zuhörer charmant und mit Gänsehautgarantie durch Höhen und Tiefen eines halben ganzen Lebens mit und ohne Beziehungen, erfüllten und unerfüllten Erwartungen an das Leben und an die Liebe im Besonderen. Und immer gibt es auch Klänge und Anekdoten zum Wiedererkennen aus der musikalischen Vielfalt dieser einmaligen Band. Gern knüpfen die Musiker in der Stückewahl auch an Zeitgeschehen und aktuelle Umstände an - ein unterhaltsames Programm mit Tiefgang, das wohltuend, ohne unmodern zu sein, an alte Songschreibertraditionen, zwischen Blues und Pop anknüpft.
Andrea Timm hat in früheren Jahren gemeinsam mit Thomas “Monster” Schoppe (RENFT) sowie zuvor mit Christian Kunert (RENFT) und Heinz Prüfer (RENFT) in den Trios “VIA DRAI” auf sich aufmerksam gemacht. Ihre musikalischen Wurzeln sieht sie selbst in Interpretationen der Songs von Joan Baez und anderer Folk-Sängerinnen – eine Leidenschaft, die von ihr weiterhin gepflegt wird. Sie wird begleitet von einer ganz besonderen Band, in der jeder Einzelne auf Jahrzehnte Bühnenerfahrung blickt – an der Gitarre Axel Stammberger (ehem. Veronika Fischer, Stefan Diestelmann u.a.), am Bass Marcus Schloussen (RENFT), an den Drums Michael Behm (ehem. Stern-Combo-Meißen).


LETZTE VORSTELLUNG
My fair Lady
Musical von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe
Mittwoch, 16. Mai, 19.30 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Musikalische Leitung: Egbert Funk
Inszenierung: Georg Blüml
Bühne und Kostüme: Katrin Kammann
Choreographie: Sabrina Sadowska
Chöre: Thomas Riefle
Mit: Katja Böhme, Maria Klier, Vera Meiß, Michaela Tack, Christina Winkel; Andreas Ammelung, Bernhard Leube, Hans Löbnitz, Hannes Rittig, Bernd Roth, Noriyuki Sawabu, Markus Voigt; Opernchor des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern

Der Phonetiker und eingefleischte Junggeselle Professor Henry Higgins ist der Auffassung, dass der soziale Status eines Menschen vordringlich von seiner sprachlichen Kultiviertheit abhängt. So wettet er mit seinem Kollegen Oberst Pickering, aus dem ärmlichen, nur des Gossenslangs mächtigen, rotzfrechen, aber liebenswerten Blumenmädchen Eliza Doolittle allein durch Sprecherziehung eine feine Dame von Welt machen zu können. Eliza willigt zwar ein, ist aber schon bald der täglichen Sprechübungen überdrüssig. Dennoch gelingt es Higgins, Eliza in die vornehme Londoner Gesellschaft einzuführen, wo sie nur auf das Angenehmste auffällt. Und Eliza gelingt es ganz nebenbei, dass aus dem Hagestolz Higgins ein Mensch wird, dem es auf einmal – sehr zu seinem Verdruss – nicht mehr egal ist, ob eine Frau ihn verlässt oder bei ihm bleibt, und der sich für seine Verhältnisse sogar bemüht, liebevoll zu seinem Schützling zu sein: „Eliza, wo zum Teufel sind meine Pantoffeln?!“
Frederick Loewe (1901-1988) und Alan Jay Lerner (1918-1986) bilden eines der erfolgreichsten Autorenteams des Broadways. Die meisten ihrer Musicals wurden Welterfolge. „My Fair Lady“ überragt dabei die anderen Werke ganz entschieden, ist es doch eine der gelungensten Adaptionen eines Stoffes der Weltliteratur für die Musicalbühne.



LETZTE VORSTELLUNG
Der kleine Prinz
Ein Stück nach Antoine de Saint-Exupéry
Mittwoch, 16. Mai, 20.00 Uhr
Rubenowsaal, Greifswald

Inszenierung: Jan Bernhardt, Birgit Schuster
Bühne und Kostüme: Sabine Lindner
Mit: Birgit Schuster und Jan Bernhardt

Ein Pilot muss in der Wüste notlanden. Fernab jeglicher Zivilisation ist er ganz auf sich selbst und vor allem seinen Verstand angewiesen, um seine Maschine so rasch wie möglich wieder flugtauglich zu machen. Ausgerechnet da scheint sein Verstand ihn im Stich zu lassen. Denn wie kann es sein, dass mitten in der Wüste ein kleines Männlein mit blonden Haaren und einem langen blauen Mantel steht und sagt: „Bitte, male mir ein Schaf!“
Das Männlein verschwindet keineswegs, weder wenn der Flieger sich in den Arm kneift, noch wenn er es ignoriert. Es lässt sich auch nicht verscheuchen, beharrlich fordert es: „Bitte, male mir ein Schaf!“
Mal geheimnisvoll, mal verschmitzt, mal ungeduldig oder mal ganz sanft zwingt der kleine Prinz den Flieger zum Zuhören und nimmt ihn mit auf die Reise durch ein Universum sonderbarer Begegnungen und Betrachtungen. Am Ende erweist sich diese Reise für den Flieger auch als eine Reise zu sich selbst und seinem eigenen Herzen, denn bekanntlich „sieht man nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Wer kennt es nicht, dieses kleine Buch mit den großen Gedanken?!


Letzte Vorstellung
Der Wildschütz
Komische Oper von Albert Lortzing
Donnerstag (Himmelfahrt), 17. Mai, 19.30 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Musikalische Leitung: Egbert Funk
Inszenierung: Gunther Emmerlich / Hugo Wieg
Bühne: Ute Krajewski / Hugo Wieg
Kostüme: Gunther Emmerlich / Ute Krajewski – Chöre: Anna Töller
Mit: Doris Hädrich, Franziska Krötenheerdt, Susanne Niebling, Christina Winkel; Bragi Bergthórsson, Gunther Emmerlich, Chul-Ho Jang, Bernhard Leube; Opernchor des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern

Der Schulmeister Baculus hat sich für seine Hochzeit mit dem jungen Gretchen den dazugehörigen Braten gleich selbst im Forst des Grafen Eberbach geschossen. Dumm nur, dass er sich dabei hat erwischen lassen. Zur Strafe wird er seines Amtes enthoben. Nun soll Gretchen versuchen, den Grafen um Vergebung zu bitten, hat doch dieser eine ausgesprochene Leidenschaft für hübsche junge Frauen; aber dem Herrn Gemahl ist die Sache dann doch nicht so ganz geheuer. Zum Glück kommt ein Student des Wegs, der dem ratlosen Schulmeisterpaar anbietet, als Gretchen verkleidet beim Grafen vorzusprechen. Was jedoch niemand weiß: Der Student ist in Wahrheit Baronin Freimann, die Schwester des Grafen. Ein grandioses Verwirrspiel bahnt sich an, das sogar bös enden könnte, wenn wir uns nicht in einer Komischen Oper befänden, wo sich letztendlich immer alles zum Guten wendet.
In seiner Inszenierung auch als Darsteller vertreten ist der allseits beliebte Gunther Emmerlich, den das Publikum als Milchmann Tevje in „Anatevka“ und als Falstaff in „Die lustigen Weiber von Windsor“ noch in bester Erinnerung haben wird.


Der Grüffelo
Puppenstück ab 3 Jahren von Birgit Schuster nach Axel Scheffler und Julia Donaldson
Freitag, 18. Mai, 10.00 Uhr
Rubenowsaal, Greifswald
Puppen, Bühne und Puppenspiel: Birgit Schuster

„Der Grüffelo“ ist eine liebevolle Bilderbuchgeschichte der Autorin Julia Donaldson und des Illustrators Axel Scheffler, die seit ihrer Veröffentlichung 1999 in Großbritannien schon in mehr als zwanzig Ländern Kinder- und Elternherzen erobert hat. Sie wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet und ihre Verfilmung war 2010 sogar für den Oscar nominiert. Die wunderbare Geschichte vom Grüffelo zeigt, dass man mit Fantasie und Köpfchen so manche gefährliche Situation meistern und auch ganz klein ganz groß sein kann.
Die kleine Maus ist unterwegs im Wald und all die gefährlichen Tiere scheinen es heute besonders gut mit ihr zu meinen. Der Fuchs verspricht Götterspeise, die Eule bittet zum Tee und die Schlange lädt ein zum Fest. Doch die kleine Maus hat immer schon eine wichtigere Verabredung, nämlich mit ihrem großen und viel gefährlicheren Freund, dem Grüffelo. Wenn die Maus von ihm erzählt, ziehen sich die schmeichlerischen Gastgeber beeindruckt zurück. Der Grüffelo ist ein sehr wertvoller ausgedachter Freund. – Bis er dann plötzlich wirklich auftaucht und sagt, sein Lieblingsschmaus sei Butterbrot mit kleiner Maus. Die kleine Maus aber weiß eine clevere Antwort und kann so auch den gefürchteten Grüffelo selbst das Fürchten lehren.


LETZTE VORSTELLUNG
Die Fledermaus
Operette von Johann Strauß
Freitag, 18. Mai, 19.30 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Musikalische Leitung: Karl Prokopetz
Inszenierung: Wolfgang Lachnitt
Bühne: Sabine Lindner
Kostüme: Christine Becke
Choreographie: Sabrina Sadowska
Chöre: Thomas Riefle
Mit: Doris Hädrich / Wiebke Damboldt, Anette Gerhardt, Funny Gundlach, Franziska Krötenheerdt; Hans-Jörg Fichtner, Chul-Ho Jang, Kerem Kurk, Bernhard Leube, Bernd Roth, Noriyuki Sawabu ; Opernchor des Theaters Vorpommern; Philharmonisches Orchester Vorpommern


Der Rentier Gabriel von Eisenstein soll wegen einer Attacke gegen einen Amtsdiener eine fünftägige Arreststrafe antreten. Doch sein langjähriger Freund, der Notar Dr. Falke, überredet ihn – ohne Wissen seiner Frau Rosalinde –, anstatt ins Gefängnis erst einmal zum rauschenden Fest des Prinzen Orlofsky zu gehen. Am nächsten Morgen könne er ja noch immer seine Strafe antreten. Auf dem Fest versucht Eisenstein, getarnt als französischer Marquis, das Herz einer geheimnisvollen ungarischen Gräfin zu gewinnen, ohne zu merken, dass es sich dabei um seine Rosalinde handelt. Die wiederum hatte ihr eigenes amouröses Ziel verfolgen wollen. Auch ihre Kammerzofe Adele ist beim Fest anwesend und bewegt sich als „Künstlerin vom Theater“ sehr gekonnt auf einem Parkett, das nicht das ihre ist. Verwechslung und Täuschung bestimmen die ausgelassene Abendgesellschaft, die schließlich zu Champagner und Tanz doch einen versöhnlichen Abschluss – ‚merkwürdigerweise‘ nicht mehr im Gartenpalais des Prinzen, sondern im Gefängnis – findet.
Mit seiner 1874 uraufgeführten dritten Operette gelang Johann Strauß (1825-1899) ein triumphaler Erfolg. Keine seiner anderen Bühnenkompositionen konnte den Ruhm der „Fledermaus“ erreichen, die weltweit als Meisterwerk der Wiener Operette gilt.


Das Fest
Schauspiel nach dem gleichnamigen Dogma-Film
Für die Bühne bearbeitet von Bo hr. Hansen
Deutsch von Renate Bleibtreu
Samstag, 19. Mai, 20.00 Uhr
Großes Haus, Greifswald

Inszenierung: Uta Koschel
Bühne und Kostüme: Tom Musch
Musikalische Leitung: Andreas Kohl
Mit: Eva-Maria Blumentrath, Marta Dittrich, Katja Klemt, Anke Neubauer, Gabriele M. Püttner, Maria Schubert; Marco Bahr, Jan Bernhardt, Grian Duesberg, Christian Holm, Lutz Jesse, Andreas Kohl, Jörg F. Krüger, Felix Meusel, Hannes Rittig, Markus Voigt; Cecilia Hesse / Livia Schulte, Torben Lischewsky / Jannis Weu

„Das Fest“ kam Ende der 1990er Jahre zunächst als Film in der Regie von Thomas Vinterberg und der Co-Autorschaft von Mogens Rukov heraus und ist der Klassiker des DOGMA-95-Kollektivs, einer Gruppe von dänischen Filmemachern, die eine neue Filmästhetik begründeten. 1998 erhielt der Film in Cannes den Spezialpreis der Jury. Nur wenig später und binnen kürzester Zeit ist der Stoff zu einem modernen Theaterklassiker avanciert, der jetzt am Theater Vorpommern mit dem gesamten Schauspielensemble in Szene gesetzt wird.
Helge, erfolgreicher Geschäftsmann und Oberhaupt einer Großfamilie, feiert seinen 
60. Ge-burtstag. Neben zahlreichen anderen Gästen reisen auch seine Kinder Christian, Michael und Helene an, um das Geburtstagskind zu feiern. Trotz des Selbstmords der Tochter Linda, der nur kurze Zeit zurückliegt, beginnt der Abend wie wahrscheinlich die meisten Familienfeste: mit Be-grüßungen, Smalltalk und Scherzen. Doch dann hält Christian, der älteste Sohn, an der feierlichen Tafel die traditionelle Eröffnungsrede und deckt völlig unerwartet ein düsteres Kapitel in der Familiengeschichte auf ...



TanZZeiT 2012
Choreographien von Vera Ondrasikova und Peter Svenzon
Sonntag, 20. Mai, 19.30 Uhr
Hinterbühne, Greifswald

Mit: Alma Bellaagh Johansson, Barbara Buck, Margaret Howard, Ayako Nomura, Yoko Osaki, Marina Schmied; Nathan Cornwell, André Luiz Costa, Stefano Fossat, Armen Khachatryan, Simon Kranz

Auch in dieser Spielzeit bietet das BallettVorpommern mit der Produktion TanZZeiT dem zeitgenössischen Tanz ein Forum, bei dem der gruppendynamische Prozess zwischen Choreograph und Ensemble im Mittelpunkt steht.
Die tschechische Choreographin Vera Ondrasikova nimmt in „Savage Land“ Bezug auf die Suche nach dem eigenen Standpunkt im Leben, dessen Entwicklung von Stärke, Präzision und Herangehensweise befördert wird.
Der Schwede Peter Svenzon, der bei den letzten Tanztendenzen zu Gast in Greifswald war, beschäftigt sich in seiner physischen und dynamischen Choreographie „Boundaries“ mit Grenzen. Der multikulturelle Hintergrund der Tänzerinnen und Tänzer bringt deren unterschiedlichen Erfahrungen von Grenze und Umgebung sowie deren Umgang mit persönlichen und privaten Grenzen in die Choreographie ein.


Endspiel
Stück von Samuel Beckett
Deutsch von Elmar Tophoven
Sonntag, 20. Mai, 20.00 Uhr
Rubenowsaal, Greifswald

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Matthias Nagatis
Mit: Marta Dittrich; Christian Holm, Jörg F. Krüger, Markus Voigt

Samuel Becketts „Endspiel“ zeigt vier voneinander abhängige Menschen in einem geschlossenen Raum. Hamm ist blind und an den Rollstuhl gefesselt, seine Eltern, Nagg und Nell, vegetieren in Mülltonnen dahin. Der Einzige, der noch ein wenig sehen und mühsam gehen kann, ist der Diener Clov. Draußen ist nichts. Das Ende steht bevor. Es gibt keine Entwicklung mehr, kein Ziel und keinen Ausweg. Allein das Spiel kann den Schmerz betäuben. Oder gibt es doch eine Hoffnung? Am treffendsten, so Beckett selbst, bezeichnet seine Stücke das Wort „vielleicht“.
Die Erfolgsgeschichte des Dramatikers Samuel Beckett (1906-1989) nahm ihren Anfang im Paris der Nachkriegsjahre. Umgeben von der literarischen und künstlerischen Avantgarde dieser Zeit schuf der gebürtige Ire Meisterwerke des Absurden Theaters, die seit jeher ihr Publikum sowohl verstören als auch faszinieren. Wenig dramatisch und mit karger, aber wunderbar präziser Sprache berühren seine Stücke die schmerzende Frage nach dem Sinn und Wert des menschlichen Lebens. Sie spiegeln ein Lebensgefühl, geprägt von Sorgen und Ängsten, von Ziellosigkeit und Leere, das nicht nur die 1950er Jahre bezeichnet, sondern auch unsere Gegenwart. Die Absurdität des menschlichen Daseins führt Beckett aber keineswegs zu Pathos oder Larmoyanz, sondern zu bestechender Komik. Becketts Texte sind ehrlich und deshalb bitter und komisch zugleich. Sie können die Zuschauer ganz tief rühren und aufrütteln.


Filmclub Casablanca e. V.
Die Summe meiner einzelnen Teile (D 2011)
Regie: Hans Weingartner
Montag, 21. Mai, 20.30 Uhr
Foyer, Greifswald

Der Mathematiker Martin war bisher auf Erfolgskurs, verdiente gut und hatte ein geordnetes Leben. Doch er überarbeitet sich und wird nach einem Zusammenbruch in die Psychatrie eingeliefert. Als er von dort wieder entlassen wird, verliert er seinen Job, verlässt seine Freundin und landet auf der Straße. Doch die kalte Realität dort lässt sich mit Zahlen allein nicht verstehen. Als er einen Jungen kennenlernt, der nur russisch spricht, sieht er seine Möglichkeit, aus dem Leben auszusteigen. Die beiden werden Freunde und flüchten gemeinsam in den Wald, wo sie sich eine Hütte bauen und ein neues Leben beginnen. Doch seine Vergangenheit wird Martin nicht so schnell loslassen.


SOIREE
„Der Revisor“
Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr
Foyer, Greifswald

Mit seinem 1836 in St. Petersburg uraufgeführten „Revisor“ schreibt Nikolai Gogol (1809-1852) eine bitterböse Komödie über eine Gesellschaft, die sich aus Habgier und Vorteilsnahme, Selbstanmaßung und Heuchelei ein zutiefst korruptes System geschaffen hat, aus dem es kein Entrinnen gibt. Eine grandiose Provinzsatire, die nach mehr als 170 Jahren direkt in unsere Gegenwart zielt.
Bei einer Soiree am Mittwoch, dem 23. Mai um 19.00 Uhr erzählen das Inszenierungsteam und Ensemblemitglieder der Schauspielproduktion „Der Revisor“ bereits im Vorfeld der Premiere Wissenswertes und Informatives zum Autor und zur Inszenierung. Der Eintritt ist frei.


LETZTE VORSTELLUNG!
Yann & Beatrix
Schauspiel von Carole Fréchette
Koproduktion mit dem Theater Vorpommern
Mittwoch, 23. Mai, 20.00 Uhr
Rubenowsaal, Greifswald

Inszenierung: Lukas Goldbach
Mit: Katja Klemt und Jan Holten

Beatrix ist wohlhabend – und auf der Suche nach der Liebe. So hat sie die gesamte Stadt mit einem Aushang plakatiert: „Junge Erbin sucht einen Mann, der imstande wäre, sie zu interessieren, zu rühren und zu verführen.“ Wegen der angebotenen Belohnung meldet sich Yann, ein professioneller Prämienjäger, der allerdings nicht weiß, was Liebe ist. Es entwickelt sich ein Kampf zwischen Anziehung und Abneigung, Liebe und Hass.


FOYERGALERIE
NORDISCHER KLANG
Ausstellung „Swedicious“
Fotofragen von Caroline Weiland

Wer inspiriert dich? Was ist dein größter Verlust?
Fragen sind der Auslöser für Caroline Weilands Fotografien. Ihre fotografischen Kommentare entziehen sich jedoch einer eindeutigen Antwort. Vielmehr laden sie den Betrachter zu einem ironischen Blick auf die mehr oder weniger wichtigen Dinge des Lebens ein. Im Rahmen des Nordischen Klangs wird eine Auswahl an Bildern aus Skandinavien gezeigt.
Ausstellung: 3. bis 28. Mai.


Informationen zur Kartenbuchung

o Einheitliches 24h-Kartentelefon für alle Spielstätten: 03831 / 26 46 6
o Im Internet: www.theater-vorpommern.de
o An den Theaterkassen in Greifswald, Stralsund und Putbus
o In den Vorverkaufsstellen (z.B. Stadtinformation Greifswald)

Text: Theater Vorpommern

Foto: © Theater Vorpommern GmbH

Datum: 09.05.2012

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Veranstaltungen in Greifswald und Umgebung (Grafik: Gerd Altmann/pixelio.de)