Ostseeviertel-Stadtteil Greifswald
Das Ostseeviertel der Universitäts-und Hansestadt Greifswald lässt sich durchaus noch einmal in drei Teile einteilen, das alte Ostseeviertel, das Ostseeviertel namens Parkseite und letztendlich das Ostseeviertel auf der Ryckseite.
Das gesamte Gebiet des Ostseeviertels erstreckt sich vom Volksstadion bis zum Ortsteil Eldena, vom Greifswalder Fluss über die Wolgaster Straße hinweg bis zur Pappelallee und grenzt somit nahe an die Koitenhäger Landstraße. Grundsteinlegung dieses Viertels war das Jahr 1956. Damals nannte man dieses Viertel noch liebevoll „auf der grünen Wiese“ und es entstand in Greifswald das erste Neubaugebiet nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits 1963 galten die Arbeiten des „Alten Ostseeviertels“ als abgeschlossen. Ausschlaggebend dieses Viertel als Ostseeviertel zu titulieren waren die Straßennamen, die noch heute nach den Anrainerländern der Ostsee bezeichnet werden.
Das Ostseeviertel auf der Parkseite diente in erster Linie der Verdichtung des Wohnraums und entstand Anfang und Mitte der 80ziger Jahre und aus den Fehlern lernend, bedachte man das Anschaffen von Grünflächen und Grünanlagen bei der Errichtung des Ostseeviertels auf der Ryckseite gleich mit. Seit einigen Jahren jedoch entwickelte sich die Parkseite immer weiter. Einige Bauten erfuhren eine Komplettsanierung, andere wurden komplett entfernt und vor allem wurde das gesamte Viertel auf der Parkseite mit warmen Farben, vielem Grün sowie Spielflächen für Kinder und Ruhezonen für ältere Generationen neu gestaltet und wohnlicher aufbereitet. Inzwischen wohnen hier mehrere Generationen gerne nebeneinander. Mit dem OEZ und den Büroflächen über dem Ostseeeinkaufzentrum und den Arztpraxen gewann auch die Attraktivität durch Schaffung von Arbeitsplätzen und einer verbesserten Infrastruktur. An diesem mangelt es auf der Ryckseite des Greifswalder Ostseeviertels indes immer mehr, jedoch sollen auch hier irgendwann Sanierungen von den Wohnungsbaugenossenschaften der Stadt Greifswald vorgenommen werden.
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09.05.2012
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