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Hinrichshagen: Dorfgeschichte und Radweg

Unterkünfte in Hinrichshagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hinrichshagen verbindet eine ländliche Umgebung mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Felder und Wiesen prägen das Umfeld; die Umgebung ist ruhig und naturnah. Zugleich liegt Hinrichshagen direkt vor den Toren Greifswalds. So treffen hier ein eigenständiger dörflicher Charakter und die Orientierung auf die nahe Stadt aufeinander. Wenn Sie einen Aufenthalt planen, können Sie überlegen, ob Hinrichshagen selbst oder Greifswald den Schwerpunkt Ihrer Suche bilden soll.

Auch für Interessierte am Radfahren bietet der Ort einen konkreten Anhaltspunkt: Ein Radweg verläuft entlang der L 261 zwischen Dersekow und Hinrichshagen. Seine Länge beträgt 3,4 Kilometer, seine asphaltierte Fläche ist 2,50 Meter breit. Der Weg bindet in Dersekow und in Hinrichshagen Hof 1 an vorhandene Radverkehrsanlagen an. Er endet südlich der Ortslage Hinrichshagen Hof 1 an der Einmündung der Greifswalder Straße in die L 261. Diese Angaben machen den Verlauf des Abschnitts nachvollziehbar, ohne ihn mit anderen Routen gleichzusetzen.

Radweg zwischen Dersekow und Hinrichshagen

Bei seiner Fertigstellung 2021 wurde der Radweg insbesondere für Schülerinnen und Schüler als sicherer Weg mit dem Fahrrad eingeordnet. Prüfen Sie den heutigen Zustand vor Ort, bevor Sie Ihre Fahrt planen. Die Verbindung lässt sich anhand ihrer beiden Anschlusspunkte und des beschriebenen Endes südlich von Hinrichshagen Hof 1 einordnen. Für Ihre Entscheidung ist damit nicht nur die Ortslage selbst interessant, sondern auch dieser klar benannte Abschnitt zwischen Dersekow und Hinrichshagen.

Der ländliche Charakter ist dabei ein eigener Teil des Ortsbildes: Das Umfeld ist landwirtschaftlich geprägt, Felder und Wiesen bestimmen die Landschaft. Wer sich für Hinrichshagen interessiert, findet hier daher neben dem Radweg auch einen Anlass, sich mit der Entwicklung einer Siedlung in dieser Umgebung zu beschäftigen. Das Zusammenspiel aus Landschaft und Geschichte lässt sich anhand der überlieferten Stationen nachzeichnen.

Von Henrikeshaghen zur Siedlung von heute

Die Siedlung Hinrichshagen entstand durch die Rodung und Trockenlegung von Wäldern und Sumpfgebieten nördlich und südlich des Rycks. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts befanden sich diese Gebiete im Besitz des Klosters Eldena. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hinrichshagen 1248 unter dem Namen „Henrikeshaghen“. Die beiden historischen Angaben führen von der Landschaftsgeschichte zu einem greifbaren Datum der Ortsgeschichte.

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Weitere Veränderungen folgten über die Jahrhunderte: 1668 ging Hinrichshagen in den Besitz der Universität Greifswald über. 1932 wurde der Freischulzenhof aufgesiedelt und in 32 Rentengüter aufgeteilt. Diese bildeten die Grundlage für die Chausseesiedlung, die Heimsiedlung und die Feldsiedlung. Die drei Namen gehören damit zur Geschichte der Siedlungsentwicklung; zugleich hat sich die Struktur von Hinrichshagen bis heute nahezu unverändert erhalten.

Auch das Gutshaus ist mit unterschiedlichen historischen Nutzungen verbunden. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente das Gutshaus Hinrichshagen als Reichswerkschule und Landjahrlager. 1965 wurde im ehemaligen Gutshaus ein Evangelisches Kinderheim eröffnet. Diese Stationen ergänzen die Geschichte von Landschaft, Besitz und Siedlungsstruktur um die frühere Nutzung des Hauses.

Hinrichshagen als Suchort für Ihren Aufenthalt

Für die Suche nach einer Unterkunft lohnt es sich, den Ortsnamen Hinrichshagen gezielt einzubeziehen und ihn mit Greifswald als möglichem Schwerpunkt zu vergleichen. Die hier beschriebenen Besonderheiten liegen in der ländlichen Umgebung, der Geschichte der Siedlung und dem Radweg zwischen Dersekow und Hinrichshagen. Welche dieser Seiten für Sie am wichtigsten ist, hängt davon ab, ob Sie sich stärker für Ortsgeschichte, Landschaft oder den beschriebenen Radweg interessieren. So können Sie Hinrichshagen als eigenen Zielort betrachten, ohne die örtlichen Erlebnisse mit den Angeboten der Stadt gleichzusetzen.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten: Wackerow, Behrenhoff, Dersekow, Levenhagen, Mesekenhagen, Dargelin, Diedrichshagen und Weitenhagen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Landhagen.

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