Hanshagen: Wassermühle, Dorfkirche und Heithörn
Unterkünfte in Hanshagen
In Hanshagen stehen technische Geschichte, Backsteinarchitektur und geschützte Landschaft für unterschiedliche Entdeckungsrichtungen. Die Wassermühle, die Dorfkirche und das Erosionstal Heithörn setzen jeweils eigene Akzente. So können Sie bei der Reiseplanung überlegen, ob Sie sich besonders für historische Mühlentechnik, Kirchenbau oder eine geschützte Landschaft interessieren – oder verschiedene Themen miteinander verbinden möchten.
Die Wassermühle: historische Technik erleben
Die Wassermühle Hanshagen wurde 1524 als Kornmühle errichtet. Ihre fast vollständig erhaltene Mühlentechnik wurde instand gesetzt und ist wieder funktionstüchtig. Das macht die Anlage interessant für alle, die sich nicht nur für das Alter eines Gebäudes, sondern auch für seine technische Seite interessieren. Besucher können die funktionierende Kornmühle vom Mühlenteich bis zum Mahlwerk erleben. Der Weg durch die Mühle lenkt den Blick damit auf die Anlage als Ganzes – vom Teich bis zu dem Punkt, an dem das Korn gemahlen wird.
An der Wassermühle werden videoguidegestützte Besichtigungen und persönliche Führungen angeboten. Stimmen Sie die Arrangements vor der Anreise ab. Im Restaurant „Zur Wassermühle“ in Hanshagen können Gäste einkehren; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten. So lassen sich technische Eindrücke und eine Einkehr als unterschiedliche Bestandteile der Reiseplanung berücksichtigen.
Dorfkirche und Erosionstal
Die Dorfkirche Hanshagen ist ein zweijochiger Saalbau aus Backstein mit Strebepfeilern. Sie stammt vermutlich aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts. „Zweijochig“ bezeichnet die Gliederung des Bauwerks in zwei Joche; die Strebepfeiler sind stützende Bauteile. Die Beschreibung verbindet also eine konkrete Bauform mit einer vorsichtigen zeitlichen Einordnung. Zusammen mit der 1524 errichteten Wassermühle ergibt sich ein zeitlicher Bogen vom vermutlich frühen 15. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert – zwei verschiedene Zugänge zur Geschichte Hanshagens.
Eine andere Perspektive bietet das Erosionstal Heithörn, ein geschützter Landschaftsbestandteil. Es umfasst rund 9,2 Hektar und erstreckt sich entlang des Hanshagener Bachs vom südlichen Teil des Mühlenteichs bis zur Brücke in Hanshagen. Der Name lenkt den Blick auf die Landschaftsform; die Ausdehnung beschreibt einen bestimmten Abschnitt am Bach. Wer sich eher für Natur und Landschaftsschutz als für Architektur oder Technik interessiert, findet hier einen eigenen thematischen Schwerpunkt.
Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald
Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald kommen weitere, anders ausgerichtete Kulturziele hinzu. Im Peenemünder Hafen liegt die Juliett U-461 als Museum, die bei einem Rundgang erkundet werden kann. Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald zeigt den Croy-Teppich von 1554, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. In Anklam widmet sich das Otto-Lilienthal-Museum dem Flugpionier, Maschinenbauingenieur und Humanisten Otto Lilienthal; es ist ein technisches Personenmuseum. Diese Beispiele stehen für unterschiedliche Interessen: maritime Museumserkundung, Kunst- und Kulturgeschichte sowie Technikgeschichte.
Hanshagen als möglicher Übernachtungsort
Wenn Sie einen Übernachtungsort auswählen, überlegen Sie zunächst, ob Hanshagens lokale Themen im Mittelpunkt stehen sollen oder ob Sie verschiedene Orte im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald einplanen möchten. So bleibt die Wahl des Standorts an Ihren Interessen orientiert, statt allein an der Zahl möglicher Ausflugsziele.
Weitere Reiseziele entdecken: Rubenow, Katzow, Brünzow, Neu Boltenhagen, Wusterhusen, Kemnitz, Kröslin, Loissin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Lubmin.