Greifswalder Studie zu Hilfsmitteln nach Brustkrebserkrankungen
(Vital und gesund Greifswald)
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(Greifswald) Die Universitätshautklinik Greifswald beteiligt sich an einer Studie zu einem neu entwickelten Armkompressionsstrumpf. Betroffene Patientinnen können sich in der Hautklinik in Greifswald melden, um an der Studie teilzunehmen. Dabei soll geprüft werden, ob der neu entwickelte Armkompressionsstrumpf im Vergleich zu einem klassischen Armstrumpf einen wesentlichen besseren Tragekomfort bietet.
Bis zu 50.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland an Brustkrebs, etwa 25 Prozent der Patientinnen leiden nach der Operation an Brust und Lymphknoten der Achselhöhle an Lymphproblemen in der Hand und im Arm. Bei einem so genannten Lymphödem ist ein Körperteil infolge einer Stauung der inneren Flüssigkeiten in den Lymphbahnen geschwollen. In der Folge kommt es zu unangenehmen Schwellungen im Bereich der Beine und der Arme.
Die meisten Frauen sind auf die Kompressionsstrumpftherapie angewiesen, um die Armschwellung zu vermeiden und arbeitsfähig zu bleiben. In Zusammenarbeit mit der Hautklinik des Universitätsklinikums in Greifswald wird derzeit ein neuartiger Kompressionsstrumpf für den Arm entwickelt, der durch neue Materialien und innovative Herstellung optimal auf die Verbesserung des Lymphabstroms von Hand und Arm ausgerichtet ist. Zudem soll die Hautverträglichkeit und somit auch die Lebensqualität der Patientinnen deutlich verbessert werden, da das Tragen von Kompressionsstrümpfen oftmals als sehr unbequem und belastend empfunden wird. Teilnehmende Probanden erhalten zwei maßangefertigte Armkompressionsstrümpfe kostenlos zur Verfügung gestellt, die sie tragen und bewerten können. Eine kleine Aufwandspauschale wird gewährt.
Patientinnen mit einer Schwellung des Armes, die den neuen Kompressionsstrumpf ausprobieren möchten, können sich direkt an die Hautklinik (Neubau Sauerbruchstraße) wenden:
Studienschwester Claudia Eggert Tel. 038 34/86 67 57 oder 0151-20 53 07 69 und dermatologie@uni-greifswald.de.
Text: Medienbüro Steinke & Hauptmann
Foto: © Universität Greifswald
Datum: 20.01.2011
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