Ladebow
Der Greifswalder Stadtteil Ladebow zählt vielleicht mit zu den kinderfreundlichsten Stadtteilen in Greifswald. Zwar gibt es hier weder eine Schule, noch andere Kindereinrichtungen wie Hort, Kindergarten oder Kinderkrippe, selbst an Versorgung an Dingen des täglichen Bedarfs mangelt es in Ladebow, dafür lieben die Familien, die hier wohnen die Unbeschwertheit, das ländliche Feeling und die Weite der Natur, die sich hier in Ladebow auszubreiten versucht. Hier im Greifswalder Stadtteil Ladebow leben rund 600-700 Einwohner, die sich, so der Eindruck, unter einander sehr gut zu kennen scheinen. Zusäatzlich existieren hier mehrere Gartenanlagen, die sich in Gartensparten unterteilen lassen und so manch einem Städtler ein wenig mehr Ruhe in der Natur versprechen
In der Geschichte dieses Stadtteils von Greifswald findet Ladebow bereits im Zusammenhang mit dem Kloster Hilda im heutigen Stadtteil als Klosterruine Eldena bekannt eine Erwähnung und war auch lange Zeit in dessen Besitz bis die Stadt Greifswald diesen Stadtteil im Jahre 1634 übernahm und u.a. erst eine Ziegelei, später einen industriell genutzten Flugplatz errichteten. Letzterer diente während des zweiten Weltkrieges auch der Deutschen Wehrmacht. Der Flugplatz wurde bereits während der kampflosen Übergabe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört und direkt nach Kriegsende demontiert. Aus dieser Zeit sind allerdings die Wohnungen der einstigen Offiziere geblieben, die heute Wohnraum für einige Greifswalder Bürger darstellen.
Ladebow ist heute aber in erster Linie für seinen Hafen bekannt, welcher als ehemaliger Marinehafen heute als Umschlagshafen dient und in den kommenden Jahren als Seehafen weiter ausgebaut werden soll.
Dieser Greifswalder Stadtteil ist mit dem Auto nur über die Verkehrsanbindung von der Stralsunder Landstraße aus zu erreichen, nicht über die Holzbrücke in Wieck, es sei denn man besitzt eine gesonderte Berechtigung. Über eine Anbindung mit der Bahn existieren bereits seit einigen Jahren Konzepte, die aber bislang keine Anwendung gefunden haben.
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09.05.2012
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